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Nichts ist so sicher wie der Tod und die Steuer

Benjamin Franklin, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Mitverfasser der Unabhängigkeitserkläung 1776

Das deutsche Steuerrecht ist einmalig auf der Welt: 75 % der steuerrechtlichen Literatur wird weltweit in Deutschland produziert. Dabei gilt es bei wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen die vielfältigen Steuerarten zu beachten. Nicht nur die Gewinnsteuern wie Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer sollten berücksichtigt werden, sondern ebenfalls zwingend die Umsatzsteuer sowie Erbschaftsteuer bei Umstrukturierungen, Rechtsformwahl, An- und Verkauf von Unternehmen. Auch bei Sanierung und Insolvenz müssen unbedingt steuerliche Auswirkungen bei unternehmerischen Entscheidungen betrachtet werden.

Der Fokus bei mittelständischen Unternehmen ist daher bei steuerrechtlichen Analysen nicht nur auf das Unternehmen zu legen, sondern auch auf die individuellen steuerrechtlichen Auswirkungen bei deren Gesellschaftern.

Die zunehmende Internationalisierung kann den Einsatz ausländischer Kollegen bedingen, um die Gefahr von Doppelbesteuerungen bei Auslandssachverhalten zu vermeiden.

Aktuell sollten Beratungen zu anstehenden Auswirkungen der zwingenden Erbschaftsteuerreform bis 30.06.2016 durchgeführt werden.

Als Spezialist in der steuerstrafrechtlichen Beratung habe ich in vielen Auseinandersetzungen mit der Betriebsprüfung gelernt im Wege einer sachgerechten Kommunikation die Interessen meiner Mandanten zu schützen und Sachverhalte zu gestalten, die als Grundlage immer die bestehenden Steuergesetze haben müssen.

Neuregelung des Erbschaft – und Schenkungssteuergesetzes bis zum 30.06.2016

"Wirtschaft ist 50% Psychologie"

Sir John Meynard Keynes Nationalökonom

Mit der gesetzgeberischen Norm des § 91 Abs. 2 AktG wurde der Vorstand einer Aktiengesellschaft erstmals verpflichtet ein Risikomanagementsystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Bei börsennotierten Aktiengesellschaften unterliegt das Risikomanagementsystem der Prüfungspflicht durch den Wirtschaftsprüfer im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses und der Prüfung des Lageberichtes.

Im Lagebericht ist nach § 289 Abs. 1 HGB über Chancen und Risiken des Unternehmens zu berichten. Nach § 289 Abs. 2 HGB soll über Risikomanagementziele und –methoden berichtet werden.

In dem Bestätigungsvermerk zur Jahresabschlussprüfung sowie Lagebericht und Risikomanagementsystem nach § 322 HGB nach IDW PS 400 (Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. zu Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen) ist die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems zu beurteilen.

Zum IKS (internes Kontrollsystem) gibt es ausführliche Stellungnahmen des IDW in IDW PS 261.

Zur Thematik Risikomanagementsystem gibt es nun Kongresse, Symposien und Verlautbarungen namhafter Professoren aus dem Bereich Politik, Philosophie, Wirtschaft und Gesellschaft. Der praktische Bezug zum operativen Business eines typischen KMU (klein- und mittelständischen Unternehmen) scheint dabei oft verloren zu gehen.

Risiko ist dabei oft danach zu beurteilen, wie man die richtigen Entscheidungen trifft und falsche korrigiert (Literaturempfehlung Gerd Gigerenzer: Risiko, erschienen C. Bertelsmann, 2013). Gigerenzer stellt dabei klar, dass wir Menschen weit mehr durch persönliche und intuitive Faktoren Entscheidungen treffen als uns bewusst ist. Es gibt das berühmte Unternehmerblut und im Rahmen der Zunahme von komplexeren Anforderungen an die Unternehmen ist es wichtig externe Berater zu haben, die den Blick auf das Wesentliche nicht verlieren.

Durch meine langjährige Erfahrung als Unternehmer, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater stehe ich Ihnen bei der Risikoanalyse, Risikobewertung sowie konkreter Empfehlung für unternehmerisches Handeln als Berater zur Verfügung. Der Einblick in die vielfältigen unternehmerischen Prozesse, die ich selbst als Wirtschaftsprüfer untersuchen musste, haben mir einen Blickwinkel gewährt, der immer zum Ziel hatte das Unternehmen und den Unternehmer als Einheit zu sehen und folglich die vielfältigen Interessenkollisionen, zum Ausgleich zu bringen.

Wir sollten uns als Unternehmer bewusst sein, dass das unternehmerische Handeln wie das Leben immer mit Risiken behaftet ist. Diese Risiken zu begreifen, sich der Risiken bewusst zu sein und dann Entscheidungen zu treffen ist ein Ankerpunkt meiner Philosophie zur Entscheidungstheorie. Dabei ist das Nichtstun dem Unternehmer fremd. Denn Nichtstun bedeutet Stillstand und ein Unternehmen sowie die Umweltbedingungen unterliegen Veränderungen, die der Unternehmer verinnerlichen muss und ihn zum Handeln zwingt. Entscheidungen sollten dabei immer in Einklang mit der Ratio, also dem Verstand, und der Intuition, also dem Herzen, getroffen werden.

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